Für die Betroffenen, die ehemaligen Eigentümer der Dirndl und anderer Gegenstände ist es natürlich alles andere als einfach, die geliebten Stücke, beispielsweise bei einer Zwangsversteigerung, auf einmal unter dem Hammer zu sehen. Das gesamte Hab und Gut, welches noch in irgendeiner Art und Weise zu verwerten ist, wird dabei zu Geld gemacht. Zwar kann man den Menschen nicht alles nehmen, so steht ihnen zum Beispiel ein Fernseher in jedem Fall zu, weil sie ein Recht auf Informationen wie aus den Nachrichten haben, aber Kleidung, die besonders wertvoll ist oder andere Wertgegenstände sind durchaus zu versteigern. Gerade das Dirndl ist dabei häufig ein Designerstück, sodass dieses als eines der ersten Stücke den Weg zur Versteigerung findet.
Denn wirklich maßgeschneiderte Dirndl, womöglich noch handgefertigt, werden in der Regel für einige Hundert oder auch Tausend Euro verkauft. Auch auf der Versteigerung werfen sie noch einiges an Geld ab, sodass es sich durchaus lohnt, diese Kleidungsstücke zu versteigern, sofern sie noch entsprechend gut erhalten sind. Als Käufer hingegen kann man hier ein wahres Schnäppchen machen. Man muss sich allerdings die einzelnen Stücke vor dem Ersteigern genau anschauen, evtl. Mängel müssen in jedem Falle vor Beginn der Auktion bekannt sein. Deshalb ist es in der Regel auch so, dass man sich die gesamten zu versteigernden Gegenstände vor Beginn der Auktion auch noch mal in aller Ruhe ansehen kann, damit die Entscheidung leichter fällt, auf welche Stücke man denn nun bieten mag.
Aber nicht nur Kleidung wird auf diesen Auktionen versteigert. Oft findet sich das gute Porzellan, der teure, glitzernde Schmuck oder auch das Tafelsilber bei den Auktionen wieder. Auch hier kann man mitunter ein wirkliches Schnäppchen machen, insbesondere im Bereich des Schmuck. Denn oft geht es hier auch um besonders wertvolle und antike Schmuckstücke, die zum Teil seit Generationen im Familienbesitz waren und gehegt und gepflegt wurden.
Sandra Müller
vz(at)hub-eisenach.de
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