Die Wasserpfeife oder oft auch Shisha oder Sheesha genannt, hat sich zum neuen Kult entwickelt. Viele Jugendliche besitzen bereits eine und Shishatreffen unter Freunden finden auch nicht selten statt. Auch gibt es schon dutzend Onlineshops in denen Shisha Zubehör und Shisha Tabak angeboten wird. Doch was steckt hinter diesem neuen Trend? Eines ist sicher: Auch Nichtraucher, die Zigaretten strikt ablehnen, greifen oft zu dieser Alternative. Der Geschmack ist dabei ein entscheidener Faktor. Wasserpfeifen Tabak gibt es in verschiedenen Geschmackssorten und der üble Nachgeschmack der sich bei einer normalen Zigarette bildet, entwickelt sich nicht im Mund.
Die Shisha selber stammt aus dem arabischen Raum, wo sie schon seit einigen Jahrhunderten geraucht wird. Oft wird dazu in einer gemütlichen Runde Tee getrunken und Geschäftsmänner verhandeln in Anwesenheit einer Wasserpfeife. Diese Wasserpfeife besteht üblicherweise aus 3 Teilen: Der Bowl (das Gefäß für das Wasser), der Rauchsäule und dem Köpfchen in das der Tabak einpflegt wird. Beim Tabak ist zu beachten, dass dieser in Deutschland unter dem deutschen Pfeifengesetz unterliegt und somit nur 5% an Feuchtigkeit in Form von Glycerin besitzt. Empfohlen werden aber mindestens 20 – 25 % Feuchtigkeit und somit muss in Deutschland gekaufter Tabak oft mit Glycerin angefeuchtet werden. Bei der Shisha selber gibt es auch enorme Qualitätsunterschiede, so sind die “billig” Shishas, die man bei türkischen Läden bekommt oft nicht mit Wasserpfeifen aus Onlineshops vergleichbar. Es hilft Erfahrungsberichte in Shishaforen zu lesen und sich vorab zu informieren. Bei der Auswahl der Kohle sollte man darauf achten, dass diese gute Bewertungen von anderen Shisha Rauchern hat – die Kohle muss sich selbst schnell entzünden und lange heiß bleiben.
Ob Shisha rauchen “gesünder” ist als, dass Rauchen einer normalen Zigarette ist schwer umstritten. Es gibt zwar verschiedene Studien zu diesem Thema, jedoch gibt es sehr viele Arten eine Wasserpfeife zu rauchen, wodurch die Variablen der Tests immer unterschiedlich sind. Eines ist sicher: Auch in einer Shisha wird Nikotin frei und ein Suchtpotenzial besteht. Man sollte beim Shisha rauchen auf seine Gesundheit achten, kurze Pausen beim rauchen helfen z.B. gegen Kopfschmerzen, die oft nach dem Shisha Genuss entstehen.
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2 Kommentare
at 07:29 - 4th Juni 2007 Permalink
lolol.
unter wissenschaftlern ist es eher wohl nicht umstritten:
shisha rauchen ist um einiges gesundheitsschädlicher als zigarettenrauchen. eine session ist so, als hätte man gleich 5 packungen auf einmal geraucht. also erzähl hier keinen von der palme.
at 10:41 - 4th Juni 2007 Permalink
Na mani, das stimmt nicht, auch die Wissenschaftler streiten sich darüber.
Dazu kommt noch das bei vielen Tests einfach nur der Tabak verbrannt wird und dadurch hochgerechnet wird das es schädlicher sei, jedoch verbrennt man beim Shisha rauchen nicht den Tabak wie bei Zigaretten, sonder die Feuchtigkeit (also Glycerin und Co) werden verdampft wodurch der rauch entsteht, dazu wird der rauch noch abgekühlt.
Also gesund ist es nicht aber auch nicht so schädlich wie teilweise behauptet. 5packungen stimmt nicht, die Filter bei uns im Labor haben “nur” die selbe menge Schadstoffe raus filtern können wie bei 4 bis 5 Zigaretten, was bei einer Brenndauer (bzw. Rauchdauer) einer Shisha (die man sich zumeist sowieso mit mehreren Leuten teilt) keine extrem hohe Belastung darstellt.
Und mal ehrlich, wie viel Leute rauchen Shisha schon jeden Tag, die Zahl dürfte wohl verschwindend gering sein im Vergleich zur Zigarette
also lieber mani, lass die Palme mal im garden
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