Bei der Firma Nokia handelt es sich um einen Konzern aus der Telekommunikations-Branche. Der Firmensitz liegt im finnischen Espoo. China und Indien sind die derzeit wichtigsten Absatzgebiete für den Konzern.
Neben Produkten aus der Telekommunikations-Branche liefert Nokia auch Produkte für die Automobilindustrie, wie etwa Lautsprecher. Der Anteil des weltmeiten Marktanteils im Mobiltelefonbereich liegt bei weit über einem Drittel. Nokia bietet neben für den Endkunden bestimmte Produkte auch Dienstleistungen an. Das Unternehmen produzierte ebenfalls Monitore und Displays, verkaufte den Bereich aber an ViewSonic. 2007 hat Nokia angekündigt, ein eigenes Notebook produzieren zu wollen.
Olli-Pekka Kallasvuo ist derzeitiger Präsident und CEO von Nokia. Nokia zufolge beschäftigt das Unternehmen weltweit mehr als 50.000 Mitarbeiter.
Nokia übernahm 1988 in Deutschland Teile der Standard-Lorenz AG sowie die Firma Schaub Lorenz. Anfang 1990 folgten Teile der Philips Kommunikations Industrie GmbH. Bad Homburg, Bochum, Düsseldorf und Ulm sind die vier in Deutschland existierenden Standorte von Nokia, wobei für Bochum geplant ist, das Werk 2008 zu schließen.
Nokia wird die Produktion nach Ungarn und andere Länder verlagern. Dies geschehe aus Wettbewerbsgründen. Nokia startete keinesfalls als Technologie-Unternehmen. 1865 im finnischen Nokia gegründet, würden als erstes Papiererzeugnisse hergestellt. Ab Beginn des 20. Jahrhunderts konzentrierte man sich dann auf Gebrauchsgegenstände, etwa Radreifen. Die Firma Nokian Tyres war Tochterfirma von Nokia. 1967 schloss sich Nokia mit den Finnish Rubber Works und den Finnish Cable Works zusammen, es entstand das heute bekannte Unternehmen. Ende der 80er Jahre kam das erste tragbare Handy aus dem Hause Nokia.
Klaus-Martin Meyer, km[ät]telefon.de
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