Biografie: Rene Magritte

Rene Kunst
Rene Magritte wurde 1898 am 21. November in Lessines geboren. Welches in Hennegau im Süden Belgiens liegt. Er ist das jüngste Kind von insgesamt drei eines Kaufmanns.
1910 siedelte die fünfköpfige Familie um nach Chatelet wo Rene seine ersten Malkurse belegte.
2 Jahre später 1912 begann Mutter Regina Selbstmord indem sie sich in die Sambre stürzte. Dies ist ein 193km langer Fluss der durch Belgien führt. Daraufhin ist der Vater mit seinen drei Söhnen nach Charleroi gezogen. Es war eine Industriestadt in der das Leben sehr hart war.
Rene besuchte dort das Gymnasium. Zu dieser Zeit interessierte er sich für verfilmte Kriminalromane von „Fantômas“ und Bücher von „Edgar Allan Poe“ der ebenfalls Kriminalromane schrieb.
1916 verließ Rene mit 25 Jahren das Gymnasium und schrieb sich in einer Kunsthochschule ein an der „Académie des Beaux-Arts“ in Brüssel.
Ab 1918 malte er erste Bilder in kubistischer und futuristischer Manier und entwarf Plakate und Reklame. Der Kubismus ist eine moderne Kunstrichtung die den Anfang der abstrakten und nichtsachlichen Kunst bildete. Der Futurismus war eine aus Italien stammende Kunstbewegung. 1920 begegnet Rene Mesens, Nouge und Geomans. Alle drei waren künftige belgische Surrealisten und gaben ihm einen entscheidenen Anstoß in seinem Leben.

1921 musste Magritte seinen Militärdienst ableisten.
1922 heiratete er seinen Jugendfreundin Georgette Berger. Zu dieser Zeit verdiente er sich Geld indem er in einer Tapetenfabrik „Peter Lacroix“ in Haren arbeitete. Zu dieser Zeit war ein Werk von Giorgio de Chirico ein großer künstlerischer Wendepunkt für ihn.
„Das Lied von der Liebe“. 1923 lernte Rene „Victor Servranckx“ kennen. Mit ihm verfasste er das Manifest „Die reine Kunst. Verteidigung des Ästhetischen“. Dies war der Beginn seiner ersten Periode von düsteren und unruhigen Szenen.
1925 malte er sein erstes und selbsternanntes „gelungenes“ surrealistisches Bild „Der verirrte Jokey“. Weitere Bilder folgten und im Jahr 1926 begann für ihn eine sehr intensive Arbeitsperiode in der er 60 Bilder fertigte.
1927 fand seine erste eigene Ausstellung in der Galerie „Le Centaure“ statt. Dies sorgte jedoch für wenig Resonanz in der Öffentlichkeit. Danach folgte die zweite Periode in der Rene kühle und klare Farbtöne verwendete. Ebenfalls im gleichen Jahr ließ sich das Ehepaar Magritte in Paris nieder und Rene arbeitete verstärkt an Aktivitäten der Surrealisten mit, wo er sich auch mit André Breton und Paul Eluard anfreundete. Ab 1928 nahm er an vielen Ausstellungen in Paris teil.
1930 kehrten sie wieder nach Brüssel zurück.
1936 war Herr Magritte zum ersten mal auf einer internationalen Ausstellung in New York vertreten. Seitdem häuften sich deine Ausstellungen weltweit und der Künstler gewann an Bekanntheit in der Öffentlichkeit und zählte zu einem international anerkannten Künstler. Seit 1939 hielt er sich während des Krieges in Belgien auf.
1945 trat Rene der kommunistischen Partei Belgiens bei. Nebenbei schrieb er für Zeitschriften und gab 1952 sogar seine eigene heraus. Dies war die „Carte postale d’après nature“.
1956 erhielt er den „Guggenheim-Preis für Belgien. 1967 nahm er den Vorschlag an mehrere seiner Gemälde in Bronzeskulpturen ausführen zu lassen.
Im gleich Jahr verstarb Rene Magritte an Krebs und wurde in seiner Wohnung gefunden.


Autor: Sascha Bley

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