Der Wiener Opernball ist jedes Jahr eines der wichtigsten gesellschaftlichen Ereignisse in Wien. Er findet in dem Festsaal der Wiener Staatsoper statt uns gilt als ein Anziehungspunkt für die Österreicher und die Touristen.
Im Jahr 1935 fand der erste Wiener Opernball statt und diente einem wohltätigen Zweck. Seitdem wird der Opernball fast jedes Jahr am letzten Donnerstag – Weiberfastnacht – in dem Festsaal der Staatsoper veranstaltet. Unterbrochen wurde die Ausrichtung des Wiener Opernballs durch den Zweiten Weltkrieg. Dabei ist festzuhalten, dass der Opernball 1939 stattfand, obwohl der Ausbruch des Krieges kurz bevorstand. Erst im Jahr 1956 wurde der Festsaal wieder für den Ball hergerichtet. Eine weitere Unterbrechung stellte 1992 der Golfkrieg dar – zum Schutz der Staatsgäste.
Die Wiener Staatsoper ist ein begehrtes Ziel von Touristen, so dass der Festsaal erst eine Nacht vor dem Ball geschmückt wird.
Eröffnet wird der Wiener Opernball durch 180 Tanzpaare, die sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland stammen. Zuerst ertönt die Europahymne, im Anschluss betritt mit der eingespielten Fächerpolonaise – von Carl Michael Ziehrer – der erste Teil des Komitees den Festsaal ein. Der zweite Teil erscheint nach Tanz- und Gesangseinlagen. Erst danach ist die Tanzfläche für die übrigen Gäste freigegeben.
Die eigentliche Feier fängt für die Gäste des Balls jedoch im Hotel Sacher an, welches sich gegenüber der Staatsoper befindet. Dort werden im Vorfeld des Balls die anderen Gäste mit Champagner begrüßt. Im Anschluss wird in dem Restaurant gespeist und erst gegen 21 Uhr begeben sich die Gäste in den Festsaal, wo der Wiener Opernball eröffnet wird.
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