In den letzten Wochen machten diverse Abhörskandale Schlagzeilen. Supermarktketten haben die eigenen Mitarbeiter ausspioniert. Doch nicht nur in Supermarktketten, sondern auch privat benutzt man immer mehr Spionagegeräte (wie z.B. eine Abhöranlage oder ein Richtmikrofon).
Die so genannten „Wanzen“ werden beispielsweise dazu benutzt, um Menschen Ziel gerichtet abzuhören. Sie werden entweder außen an einem Objekt bzw. Gegenstand angebracht oder direkt in das Gerät selbst (Telefon zum Beispiel). Beliebt sind unter anderem auch Spy Cams, die sich ebenso in Gegenständen gut platzieren lassen. Hier sind die kleinsten Modelle nur Nadelkopf groß und werden vom Überwachten meist nicht bemerkt. Besonders in Amerika werden diese Cams eingesetzt um Mitarbeiter zu beobachten und Diebstähle aufzuhalten. Gezielt Mitarbeiter abhören bzw. filmen darf man in Deutschland nicht, ohne das Wissen des Mitarbeiters. Viele der angebotenen Überwachungssysteme sind mittlerweile kabellos, so dass noch mehr Möglichkeiten des Überwachens gegeben sind. Erlaubt sind dabei alle Funkfrequenzen bis 27 MHz, ab 30 MHz wird der Polizeifunk verwendet und sollte von Privatanwendern nicht benutzt werden, da man sich sonst strafbar machen kann. Wer eine Person überwachen will, muss sich im klaren sein, dass man sich oftmals auch strafbar machen kann, deswegen sollte man sich über die einzelnen Überwachungsfunktionen erkundigen. Zum Schutz sind solche Systeme ideal.
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